Samstag, 31. Oktober 2015

Der Häkelkranz ist fertig und Neues von den Pieplingen

Hallo ihr Lieben,

Inspiriert vom schönen "Leckere Masche"-Blog habe ich auch mal versucht, einen Kranz zu umhäkeln- angepasst an die (kommende) Jahreszeit in einem schlichten Tannengrün:


Verwendet habe ich einen Styroporrohling aus dem Baumarkt (2 bis 3 Euro) und Acrylwolle (3 Knäule á 50 g).


,

Ein bißchen rumprobiert, wieder aufgeribbelt, schließlich die Wolle (Nadelstärke 3- 3,5) doppelfädig verhäkelt mit einer Häkelnadel der Stärke 6, Stäbchenmuster.

Die Länge und Breite des Schals habe ich dann nach dieser Anleitung bestimmt.

 
Ganz wichtig: Katerchen musste helfen ;-)


Den Kranz verlinke ich bei der November- Linkparty von Häkel ♥ Liebe. Habe schon Woll-Nachschub gekauft für einen Adventskranz :-)

Im Garten habe ich diese Woche nichts getan, außer das Vogelhäuschen regelmäßig zu befüllen.. Nach gefühlt 1000 verwackelten Bildern "erwischte" ich dann diese Kohlmeise beim Knacken eines Sonnenblumenkerns :-)


 
 
Spatzen :-)

Der Flieder hängt ja schon wieder voller Knospen?
Er hat gerade die letzten Blätter verloren
Der Meisenknödelhalter wird gut besucht


Und Streit gibt es auch.. Muss wohl die Meisenknödel doch an mehreren Stellen verteilen..


Danke für eure Rückmeldungen zum letzten Post- ich verlinke den Artikel hier auch noch mal (klick)

Nun wünsche ich euch ein schönes Wochenende :-)

Liebe Grüße

eure Bianca

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Herbstpost und hungrige Pieplinge

Hallo ihr Lieben,

die Woche hat irgendwie nicht so gut angefangen, daher freute ich mich besonders, diese hübsche Herbstpostkarte von der lieben Claudia zu erhalten, nachdem ich kürzlich in den Lostopf gehüpft war, vielen Dank dafür ♥



Bin ja schon länger Fan von Claudias liebevoll- filigranen Arbeiten. Das durchscheinende Blatt kann man ablösen und ins Fenster hängen. Aktuell steht es noch auf dem Tisch und bringt Farbe in meine dieses Jahr etwas blass ausgefallene Herbstdeko ♥

Apropos Farbe, endlich gab es ein wenig Sonne, wenn auch nur kurz


Die Vögel sind gerade unglaublich hungrig, diese Menge reicht gerade für ein bis zwei Tage


Ich war mir erst nicht sicher, ob ich dieses Jahr wieder (regelmäßig) füttern möchte, obwohl ich unseren Pieplingen hier gerne etwas Gutes tue, dann las diesen Artikel und dann war die Sache eh wieder klar: Her mit dem Futter! Drei Säcke mit Körnern und eine Tüte Meisenknödel liegen gerade in der Vorratskiste. 


Äpfel und/ oder Rosinen fehlen noch, für die Weichfutterfresser. Allerdings hängen noch zwei, drei Äpfel ganz oben im Apfelbaum, die ich mit dem Pflücker nicht erreicht habe.

Wer kommt denn so vorbei dieses Jahr?


Nein, ich bin´s nicht!
Gesichtet habe ich bislang eine Spatzenschar, eine kleine Kohlmeisenschar,

dieses bezaubernde "Pärchen" (oder sind es Freunde?) aus einer Kohl- und einer Blaumeise, das mir schon seit drei Jahren immer wieder auffällt (sofern es immer das gleiche Pärchen ist, laut Wikipedia werden Blaumeisen ja meist nicht älter als zwei Jahre :-(, in Ausnahmefällen sind wohl aber auch bis zu acht Jahre drin),


und dieser Kleiber, der ganz schön aggro auf die Kohlmeisen reagiert und versucht, sie wieder wegzuscheuchen, solange er noch am futtern ist.


Habe nochmal zwei Amaryllen eingepflanzt, die andere ist bald schon wieder verblüht,


das war´s leider schon wieder, jetzt gehe ich die Küche aufräumen, und morgen geht´s wieder weiter,

euch eine schöne, restliche Woche (mit hoffentlich viel Herbstsonne),

liebe Grüße

eure Bianca

Montag, 19. Oktober 2015

Rückblick Freilandtomaten- Experiment

Hallo ihr Lieben,

ich möchte euch heute eine Zusammenfassung des Freilandtomaten- Experiments zeigen, jetzt da das Tomatenjahr nun endgültig vorbei ist.

Das Jahr begann mit Skepsis- hatte 2014 mehrere Sorten im Freiland angebaut und dort mit der Braunfäule gekämpft. Noch mal einen Versuch wagen, ja, nein?

Ja!


März/April 2015
Diesmal sollte es ganz unkompliziert laufen. Ich recherchierte keine besonderen Sorten, sondern nahm beim Discounter ein 19 Cent- Tütchen mit "Hellfrucht"- Samen mit.
Auf dem Tütchen stand, dass die Sorte für Freilandanbau geeignet ist.

Die Hellfrucht ist keine Gourmettomate, was ich erst mal nicht schlimm fand, da ich hauptsächlich Sauce damit kochen wollte. Die anderen Sorten fanden im Folientunnel Platz.

Mai 2015:
Nach den Eisheiligen zogen die "Hellfrüchte" nun also ins Freie. Keine Topfkultur, einfach in die Gartenerde, etwas tiefer gesetzt, Rankhilfe aus Metall. Bis Ende Mai noch vorsichtshalber mit einem einfachen Frühbeetvlies grob umwickelt.

Vor die Pflanzen säte ich Grünkohl und hinter die Pflanzen Zuckermais.

Unsere Gartenerde ist eher schwer und lehmig. Vegetativ siedeln sich hier immer wieder Stickstoffzeigerpflanzen wie Brennnesseln oder Schöllkraut an.

Der Standort des Gemüsebeets ist vollsonnig.

Anfang Juli 2015:
Während im Folientunnel noch alles voller Blüten hängt, aber kaum eine Frucht, haben die Freilandtomaten dagegen fleißig Früchte angesetzt. Da muss ich selber staunen.
Das trockene Wetter ist der Sache sicher dienlich.


Ende Juli 2015:
Immer noch ist alles sehr trocken, es gibt kaum Regen, die Tonnen sind leer. Ich gieße eher selten, dafür durchdringend (volle Wassereimer ins Beet). Ich vermute, dass die Salzkonzentration im Boden durch den Wassermangel etwas zu hoch ist. Den Pflanzen geht es augenscheinlich sehr gut, aber manchmal rollen sie die Blätter etwas ein. Ich traue mich daher nicht zu düngen.

Der Gießmarathon geht nun langsam ins Geld, weil nun Leitungswasser verwendet werden muss und auch das andere Gemüse und die Rosen und Stauden vor sich hin dursten.

Wenigstens ist der Fruchtbehang eine Augenweide und die Pflanzen stehen gesund und kräftig da. Kein Vergleich mit dem Folientunnel.





Ende Juli gibt es endlich mal etwas Regen und eine bis dato schon recht kränkliche Kübeltomate (andere Sorte) bekommt sofort die erste Kraut- und Braunfäule. Die Pflanze habe ich vorsichtshalber entsorgt. Auch die Überraschungskartoffel (aus einer vergessenen Knolle vom Vorjahr) wird als potenzieller Überträger sofort ausgebuddelt.

Ein paar Tage später hat die äußerste Hellfrucht- Pflanze auch dunkle Flecken auf den Blättern. Die befallenen Blätter breche ich ab.

Bei den Freilandtomaten geize ich zudem ganz konsequent aus und entferne die bodennahen Blätter. Alles soll luftig stehen und gut abtrocknen können.

August 2015:
Endlich, es kommt etwas Farbe ins Spiel. Von Kraut- und Braunfäule augenscheinlich keine Spur mehr.




September 2015:
Es darf endlich geerntet werden.
Nach Möglichkeit versuche ich die Früchte am Strauch bis zur Vollreife ausreifen zu lassen.
Manche Früchte platzen und müssen sofort verzehrt werden.
Etwas mehlig, etwas feste Schale und dürften noch einen Ticken süßer sein, aber insgesamt ein solides, gut tomatiges Aroma. Zum pur essen gibt es für Liebhaber sicherlich Besseres, aber für Sauce allemal geeignet.



 
Die Pflanzen wollen hoch hinaus und setzen weiterhin Blüten und neue Früchte an. Nach dem vierten bis fünften Fruchtstand (was glaube ich schon recht viel ist) werden die Pflanzen nun gekappt, damit sie nicht weiter wachsen und ihre Kraft auf die vorhandenen Früchte konzentrieren.
 
Leider habe ich die Ernte nicht gewogen, was aussagekräftiger gewesen wäre :-(
Es sind zeitversetzt ca. drei bis vier solcher Schüsseln zustande gekommen, sowie das, was danach noch geerntet wurde (Bilder siehe September).
 
 
Ende September:
Es können weiterhin Hellfrüchte geerntet werden, und nun kommen auch die Tommis aus dem Folientunnel dazu. Das Meiste wird zu Salat oder Sauce verarbeitet. Die Sauce wird portionsweise eingefroren.



Anfang Oktober: Die Kraut- und Braunfäule hat wieder zugeschlagen. Schweren Herzens habe ich nahezu alle Blätter entfernt. Der Tomatenstamm ist noch grün und hat keine dunklen Flecken, ein gutes Zeichen. Die Reifezeit kommt mir insgesamt ziemlich lang vor.


 
Mitte Oktober:
Die ersten Frost- und sogar Schneeeinbrüche finden in Deutschland statt, verdammt früh dieses Jahr.
Bei uns sinken die Temperaturen tagsüber auf 5 bis 6 Grad.
Der Garten wird aufgeräumt, die Pflanzen gerodet. Es sind noch reichlich grüne Früchte zum nachreifen da (seufz), das Meiste stammt aber aus dem Folientunnel.


Mein Fazit:
Nächstes Jahr werde ich die Hellfrucht als Saucentomate wieder im Freiland anbauen.
Die Sorte ist robust, zum pur essen etwas zu mehlig/ dickschalig/ einen kleinen Ticken zu sauer, aber insgesamt hat sie in vollreifem Zustand ein gut tomatiges Aroma, woraus sich eine leckere Sauce zubereiten lässt. Gesät habe ich die Hellfrüchte im März, das werde ich 2016 auf Februar verlagern. Geerntet habe ich erst im September und das war mir fast etwas zu spät.

Es gab einen guten und üppigen Fruchtbehang, und den Pflanzen ging es im Freiland lange Zeit sehr gut. Es gab später einen leichten Kraut- und Braunfäulebefall an den Blättern, der aber rechtzeitig eingedämmt werden konnte. 2015 war ein sehr trockenes Jahr, was der Sache sicher dienlich war. Der Kraut- und Braunfäulebefall brach im September erneut aus, weshalb ich die Blätter dann entfernte. Der Stamm wirkte bis zur Rodung augenscheinlich gesund (keine dunklen Flecken). Wie es sich 2016 verhält, wird sich zeigen müssen.

Edit 22.12.15: So haben die Nachgereiften geschmeckt (klick)

Liebe Grüße

eure Bianca

Samstag, 17. Oktober 2015

Beschaeftigt mit Herbstarbeiten

Hallo ihr Lieben,
 
sieht man ihn, den ollen Nieselregen? Nicht wirklich.
Jedenfalls war´s ungemütlich heute. Um die 6 Grad und nieseliges Wetter.

 
Ununterbrochen fallen Blätter.
Heute morgen schon die Spatzen beobachtet, wie sie durch´s Laub gehüpft sind :-)
Das Futter hängt schon draußen.
 


Der Hartriegel ist bunt angemalt
 

 
- Rasen letzte Woche noch mal gemäht
- letzte Woche auch noch mal den Wildwuchs an der Hecke abgezwickt
- auf dem frei gewordenen Feld stand der Folientunnel, der ist auch schon verstaut
- einen Großteil der Töpfe und was sonst noch herum lag weggeräumt
 
 
Heute ging´s weiter, das Gemüsebeet hinter´m Haus abräumen. Die letzten Speisezwiebeln wurden ausgebuddelt, die letzten Tomaten abgeerntet und der schöne Mangold musste nun auch dran glauben.
Sollte hier demnächst auch der Frost (oder gar Schnee) eintreffen, wie in anderen Teilen Deutschlands schon geschehen, sackt die ganze Pracht sonst in sich zusammen. Muss ja nicht sein.
 


Die farbenfrohen Überreste
Nun stehen noch die verschiedenen Kohlsorten im Beet (Rotkohl, Brokkoli, Grünkohl), der Rest ist aufgeräumt.
Den Mangold werde ich morgen waschen, schnibbeln und einfrieren. Gibt noch etwas Arbeit.
 

 
"Wir trotzen der Kälte"- Ampelerdbeeren und die letzten Rosen
 

 Noch ist genug Leben im Garten

 
Grüne Tomaten zum nachreifen. Noch so viele *seufz* mal gucken, ob das noch was wird.
Ich versuch´s mit der alten "in Zeitung einwickeln"- Methode.
 
 
Plopp, plopp, machte es förmlich, und die Amaryllis war geöffnet.
Habe mich gestern noch bei Norma mit drei *hust* Sonderfarben eingedeckt.
Die werde ich zeitversetzt pflanzen, damit nicht alle auf einmal blühen.
 
 
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!
 
Liebe Grüße
 
eure Bianca

Sonntag, 11. Oktober 2015

Maja und das Taubenschwänzchen

Hallo ihr Lieben,
 
ich wollte noch etwas auf die goldene Herbstsonne warten, um Bilder zu machen, aber die wollte sich partout nicht blicken lassen. Bewölkt, kühl und weiterhin trocken ist es. So trocken, dass ich nicht vergessen durfte, die Neuzugänge weiterhin zu wässern, damit sie nicht kaputt gehen.
 
Der Hartriegel bietet jeden Herbst den schönsten Anblick im Garten.
Flammendes gute- Laune- Bunt :-). Leider nur von kurzer Dauer, bald ist wieder alles kahl.


Unsere Nachbarn haben eine neues Kätzchen, die kleine Maja.
Die ersten Tage waren wir sehr beunruhigt, als der kleine Fratz plötzlich bei uns auftauchte.
Gehört sie jemand? Ist sie versorgt? Hat sie was zu fressen?
Nach etwas Herumfragen war schnell klar: Ja, ja, und ja. Alles bestens, zum Glück.


Maja ist ungewohnt anhänglich, sie taucht oft aus dem Nichts neben einem auf und streicht dann schnurrend um die Beine. Wie soll man damit umgehen, wäre es nicht besser, wenn sie lernen würde, dass auf Fremde zugehen nicht gut ist?
 
Nach einer halben Stunde, Stunde, verschwindet sie meist wieder. Quasi als ob sie sagen würde: So, ich muss jetzt nach Hause. ;-)

 
Ich denke, ihr fehlen hier die Spielkameraden, die sie in ihren Geschwistern gehabt hätte...
Sie wirkt auf mich, als ob sie nach Anschluss und nach Spielmöglichkeiten sucht.


Ich wünsche dir ein langes und gesundes Leben, kleine Katze ♥
 
Noch mehr Besuch: Endlich ist mir ein Taubenschwänzchen vor die Linse geflattert. Hatte es schon mehrmals gesehen, aber nie die Kamera zur Hand gehabt.
 
 
Diese europäische Schmetterlingsart wird laut Wikipedia gerne mit Kolibris verwechselt.
In der Tat haben sie ein "witziges" Flugverhalten und sind auch insgesamt ein Hingucker wie ich finde (die Augen... das lange Rüsselchen... der flauschige Körper mit den "Schwanzfedern").

(Hier mal noch ein YouTube- Video eines Taubenschwänzchens (ist nicht von mir), von dem kleinen Flattermann in Aktion)
 
Erdbeeren im Herbstkleid


Das Gemüsebeet sieht noch etwas chaotisch aus.
Der Zuckermais ist abgeerntet, die letzten Tomaten hängen noch draußen.
Mangold und Kohl stehen noch im Beet. Der Brokkoli war schon abgeerntet und bekommt gerade noch Seitensprosse.


Noch ein wenig Blühendes



Kürzlich gab´s beim Discounter Amaryllen (Rittersterne).
Die hatte ich letztes Jahr schon als Schnittblumen bewundert und dachte, das probiere ich mal aus.
Die Knollen lassen sich wohl über mehrere Jahre hinweg kultivieren.
Die hochgeschossene Amaryllis wird wohl rosa blühen. Die Kleinere rechts soll rote Blüten mit weißer Mitte bekommen laut Verpackung
(Amaryllis ist auch so ein schönes Wort, nicht? Das erinnert so an... Mittelalter, schöne Burgfroileins, edle Ritter...).


Und bei euch so? Ich drehe jetzt erst mal eine Blogrunde und bin gespannt, was es Neues gibt bei euch :-)

Passt auf euch auf,

eure Bianca