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Montag, 27. Juni 2016

Rosenbegleiter

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe, es muss niemand mehr mit erhöhten Pegelständen kämpfen. Auch bei uns hat sich die Lage entspannt, von dem seltsamen Gewitter letzte Woche abgesehen, das zur Evakuierung des Southside Festivals geführt und den in einer Senke liegenden Nachbarort kurzzeitig geflutet hat.

Im Garten gibt es nicht allzu viel Neues. Am Sonntag haben wir eine gebrauchte Bank abgeholt. Wie gut, dass der Liebste regelmäßig in die Kleinanzeigen schaut, manchmal ist was dabei.
Die Seitenteile sind gusseisern. Sie bekommt jetzt noch einen neuen Anstrich.


Sie steht neben der kleinen Bienen- und Schmetterlingsecke. Dort blüht es mittlerweile schön bunt.


Für die Falter habe ich Brennnesseln hintern den Himbeeren stehen lassen.
Auch hoffe ich, dass einige der Stauden den Bienen "schmecken".
Leider sind sie manchmal so verzüchtet, dass die Bienen nichts mehr damit anfangen können.

Rose New Dawn wächst zusammen mit Clematis Piilu und Lavendel zu den Füßen


Rosarium Uetersen teilt sich den Bogen mit Clematis Warzawska Nike.
Zu den Füßen violetter Geranium, der etwas später blüht.



Louise Odier und eine gelbe Rose teilen sich Frauenmantel als Begleiter.
Die Rosen beschatten die Staude gleichzeitig ein wenig.


Mrs. John Laing wächst neben Salbei


Paul Scarlett wächst neben einer Heuchera


Rosarium Uetersen Nr. 2 überspannt eine Jakobsleiter


Die habe ich heute aus dem Garten mitgebracht, zusammen mit ein paar Walderdbeeren und der ersten Sommerhimbeere.


Ich füttere die Vögel mittlerweile auch weiterhin im Sommer, ich verlasse mich auf die Empfehlung des Ornithologen Peter Berthold. Im Tierbedarfsladen mit dem F (ich will keine Werbung machen, schon gar nicht für Ketten, die Tiere verkaufen. Allerdings gefällt mir, dass dort Vogelfutter auch im Sommer angeboten wird) bin ich fündig geworden.

Habt eine schöne Woche und passt auf euch auf,

Liebe Grüße

eure Bianca

Donnerstag, 16. Juni 2016

In der Regenpause

Momentan ist es hier fast unmöglich, die Rosenblüte ohne Regen zu fotografieren, gestern Abend guckte mal kurz die Sonne hindurch. Wie schön blau es dort oben ist.


Als Kind habe ich mir öfter vorgestellt, wie schön es wäre, dort oben herum zu turnen. Die Wolken müssten ganz weich und fluffig sein, der Himmel tiefblau und man würde besonders nahe am farbenprächtigen Regenbogen sein.

Es war für uns immer eine Besonderheit, wenn ein Regenbogen am Horizont auftauchte. In unserer Kindheit hieß es, man dürfe nicht auf ihn zeigen, sonst würde er verblassen. Woher dieser "Aberglaube" stammt, weiß ich allerdings nicht.

Vom Himmel aus gesehen müsste man, ähnlich wie vom Flugzeug aus, einen Vollkreis- Regenbogen sehen können, dieses Bild fasziniert mich schon längere Zeit (klick).

Clematis Piilu hat Dank des feuchten Wetters dieses Jahr riesige Blüten fabriziert


Louise Odier


Eden 85


Maryrose


Nina


Rosarium Uetersen



Eine wunderbare Rose, absolut frosthart, blüht wunderbar üppig.
Der Duft ist dafür nicht so stark und sie wächst eher langsam,
trotzdem möchte ich sie nicht mehr missen.


Die Sonnenblumen im Garten wurden stark von den Schnecken malträtiert, da habe ich nochmal nachgesät und etwas Kaffeesatz um die vorhandenen Pflanzen gestreut.
Schnecken mögen wohl kein Koffein, einen Versuch ist es wert.

Zwei Töpfe habe ich noch mit Saatgut bestückt, jeweils eine Zwergsonnenblume sowie einmal Kornblumen und einmal klein bleibende Zinnien als Begleitung


Ich wünsche euch einen schönen Start ins Wochenende, wenn es soweit ist!

Liebe Grüße

Bianca

Samstag, 11. Juni 2016

Ganz kleiner Gartenblick

Endlich hat es geklappt mit einer Jungfer im Grünen, ich hoffe, sie wird sich reichlich versamen


Die Rosen legen auch langsam los. Fast alle meine Rosen sind rosa, weil das bei den Rosen meine Lieblingsfarbe ist. Mrs. John Laing ist schon fast wieder verblüht, Louise Odier ist gerade sehr fleißig und duftet herrlich


"Nina" war mal ein Zufallskauf, ich konnte damals nicht an ihrem Duft vorbei gehen


Im Gemüsegarten sieht es noch nicht so gut aus, Vieles ist zugewuchert, auch habe ich vor der Reha den Folientunnel nicht mehr aufgestellt und die wenigen Tomaten im Freiland belassen, sie wollen nicht so recht wachsen, vermutlich passt ihnen auch das Wetter einfach nicht, was aber alles nicht tragisch ist.

Wenn es noch wachsen will, darf es gerne wachsen, ansonsten halt nicht...

Ich warte nun auf die Rosenhauptblüte, die passiert von ganz alleine, gegoßen werden muss gerade auch nicht, wenigstens die Pflanzen freuen sich.

Euch ein schönes Wochenende!

Mittwoch, 8. Juni 2016

Il pleut

Hallo ihr Lieben,

ganz ganz herzlichen Dank für eure lieben Grüße und Wünsche zum letzten Post, habe mich sehr gefreut! Ich war in einer Reha und bin seit ein paar Tagen schon wieder zuhause, aber noch nicht so recht angekommen, so viel gab es noch erledigen und irgendwie fehlt mir noch ein bisschen die innere Ruhe, na ja, das wird schon alles.

Seit zwei Tagen stricke ich abends wieder ein wenig. Es ist vielleicht die falsche Jahreszeit, aber ich wollte endlich lernen, "richtige" Socken zu stricken, so mit Ferse und allem. Nach mehrmaligem Auftrennen sieht es nun endlich so aus, als ob sich da eine "Herzchenferse" abzeichnet. Insgesamt ist die Socke auch noch etwas zu locker/ zu groß, aber bekanntlich ist aller Anfang schwer und vielleicht kann ich bald in "Serienproduktion" gehen und dieses Jahr das ein oder andere Paar Socken verschenken.


Ansonsten regnet es nahezu ununterbrochen, ich hoffe, unsere Region wird es nicht mehr erwischen mit dem Hochwasser, mal sehen, wie das noch weiter geht. Unterschiedlicher hätten das Frühjahr 2015 und 2016 wohl nicht ausfallen können.

Ganz liebe Grüße und eine gute Zeit,

Bianca

Mittwoch, 11. Mai 2016

Kleine Blogpause

Aus gegebenen Anlass muss ich eine kleine Pause vom Bloggen einlegen. Diesmal wollte ich mich abmelden, damit sich niemand über die Stille hier wundert ;-)


Nähere Berichte dann beim nächsten Mal.

Passt auf euch auf!

Liebe Grüße

eure Bianca

Nachtrag: Herzlichen Dank für eure Rückmeldungen und die lieben Wünsche und bis bald!

Montag, 2. Mai 2016

Bauernorchideen

Es gibt einen Discounter in der Nähe, der etwas angewelkte Pflanzen nicht in die Tonne kloppt, sondern sie neben die Kasse stellt zum verschenken. So kam ich heute an zwei "Bauernorchideen".

Es fehlte nur etwas Wasser und das Verblühte muss noch ausgeputzt werden, aber ansonsten sind sie noch top.



Im Baumarkt wurde kürzlich vor meinen Augen eine komplette Platte mit zwölf Töpfen Schachbrettblumen in den Müll geworfen. Auf Anfrage erklärte mir die Verkäuferin, dass sie die aussortierten Pflanzen nicht mehr weiter geben dürfen, was ich wirklich sehr schade fand. Ich weiß, der Markt hat seine Gründe, rigeros auszusortieren, Zeit- (und damit Kosten-) ersparnis (nicht mehr um die nicht abverkauften Pflanzen kümmern müssen), die Fläche frei räumen für die neuen (lukrativeren) Angebote, keine "Schnäppchenanreize" schaffen (damit der Kunde nicht wartet, bis die Pflanze reduziert oder verschenkt wird, sondern sie sofort kauft).

Die rein betriebswirtschaftliche Sicht kann ich zwar durchaus nachvollziehen, aber gut heißen muss ich sie trotzdem nicht- einfach nur schade um das viele lebende Grün.

Liebe Grüße
Bianca

Sonntag, 24. April 2016

Waldmeistersirup (und aktuelle Strick- und Häkelprojekte)

Letztes Jahr habe ich ein Pflänzchen Waldmeister in ein schattiges Eck ausgesetzt (gefunden in der Kräuterecke im Supermarkt, für Maibowle). Tatsächlich hat es sich mittels Ausläufern etwas vermehrt und stand nun kurz vor der Blüte, also habe ich einfach mal geerntet, 50 Gramm kamen zusammen


Daraus habe ich Sirup angesetzt: 0,75 l Wasser und 1500 Gramm Zucker aufgekocht und drei Bio- Zitronen in Scheiben dazu gegeben. Als das Ganze etwas runter gekühlt war, gab ich den gewaschenen Waldmeister (50 Gramm) dazu. Drei Tage ziehen lassen, dann abseihen.



Der Sirup hat eine zarte, gelbgrüne Farbe (ähnlich wie Kamillentee).

Man hört ja immer wieder, man soll nicht allzu große Mengen davon verzehren, da das enthaltene Cumarin Kopfweh verursachen kann. In kleinen Mengen soll er dagegen eine positive Wirkung haben (klick). Mittlerweile bekam ich auch den Tipp, dass anwelken lassen vor der Verarbeitung den Geschmack steigert und dass er auch mit Blüte verarbeitet werden kann (während der Blüte enthält er aber mehr Cumarin).

Im Sommer machen wir mit dem selbstgemachten Sirup (bislang mit Holunderblütensirup, jetzt auch mit Waldmeister) Limonade:

0,5 cm Sirup ins Glas
die gleiche Menge Zitronensaft dazu
(bitte nur puren Zitronensaft, eine halbe ausgepresste Frucht reicht, kein Citrovin)
Mit Wasser auffüllen

Durch den zusätzlichen Zitronensaft schmeckt das (süße) Sirupgetränk einfach viel besser wie ich finde. Mittlerweile habe ich den Waldmeister- Sirup testen können, er schmeckt süß und hat tatsächlich diesen typischen Duft (der allerdings auch etwas "schwer"/ benebelnd in der Nase liegt), ich denke, mehr als ein kleines Glas Limo am Tag werde ich vorsichtshalber nicht davon trinken.

Claudia hat mich kürzlich gefragt (bzw. daran erinnert), ob ich keine Handarbeiten mehr mache. Tatsächlich kam das in der letzten Zeit zu kurz, weil so viel Anderes im Vordergrund stand, was wirklich schade ist, denn beim Häkeln kann ich mittlerweile wunderbar abschalten. Gestern räumte ich mal die Schublade und die Tasche aus:

Im März habe ich noch einen dünnen Drachenschwanz- Schal (mein Erster- nach dieser Anleitung) angefangen. Mir gefiel das (Drachen)Grün so gut- passt auch schön zu roten Haaren ;-)


Ich habe ihn immer wieder aufgeribbelt, weil er sich so wellte, aber das muss wohl so sein
(ich stricke leider nicht so oft)

Dann sprang mich diese quietschbunte "Batik"- Wolle an, von der sie leider nur noch ein Knäul (100 gr) hatten


Was anstellen damit? Ich denke über einen zweiten Drachenschwanz nach. Obwohl der Erste noch nicht mal fertig ist ;-) Allerdings weiß ich nicht, ob die 100 gr reichen werden, denn die Wolle ist etwas dicker als die obige Sockenwolle.

An meiner Bobbel- Decke kam ich noch nicht wirklich weiter


Was aber gar nicht schlimm ist, denn ich liebe es im Sommer zu häkeln. Wenn es so heiß ist, dass man es nur noch im Schatten aushält und man keine Lust mehr hat, sich zu bewegen, packe ich gerne die Häkelsachen aus. Daher wird die Bobbel- Decke wohl eher eine Sommerdecke werden.

Was ich vorgestern nun neu begonnen habe, sind diese Schäfchen- Grannys


Die gratis Anleitung ist von hier (Redaktion Hug)

Am ersten Abend probierte ich etwas herum, bis alles so saß, wie es sollte,
am zweiten Abend dann häkelten sich die Grannys fast von alleine.
Ich werde einen Kissenbezug daraus machen,
die Rückseite wird grün, die Vorderseite wird aus zwölf Schäfchen bestehen,
verwendet habe ich ein dickeres Baumwollgarn/ Schulgarn (Nadelstärke 3,5- 4,5)

Wettertechnisch hatten wir heute Nacht wieder einen Frosteinbruch, das wird wohl noch etwas dauern.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag!

Liebe Grüße

eure Bianca

- verlinkt bei Häkel ♥ Liebe-

Sonntag, 17. April 2016

Die Anzuchten warten auf die Sonne + Inka- Gurke

Och... Heute Nacht bis null Grad möglich... Hoffe die Keimlinge draußen packen das alle. Dazu der Dauerregen.
Die Anzuchten dürsten nach Sonne. Kein Jahr ist eben wie das andere.

Mexikanische Sonnenblumen und Wunderblumen
Für die zweijährigen Blüher fehlt mir ja so ein bisschen die Geduld.. Im Vorjahr aussäen und erst im Folgejahr freuen ist nicht so meins. Zu dumm, dass Stockrosen zweijährig sind.. Trotzdem habe ich noch welche ausgesät. Die schlichten ungefüllten Rosafarbenen gefallen mir derzeit am besten (oben links). Rechts zwei mal Borretsch. Die Keimlinge sind mir letztes Jahr im Beet vertrocknet, daher gabs dieses Jahr eine Voranzucht.


Unten links- Hörnchenkürbis. Fiel mir beim Ausräumen der Saatgutkiste in die Hände. Noch nie angebaut. Habe mal eines der unscheinbaren Körnchen in die Erde gesteckt.


Beim googeln traf mich fast der Schlag. Der Hörnchenkürbis ist die Inka- Gurke.
Die werden riesig, die habe ich schon mal im Gartenforum gesehen.
Bis 10 m werden die Ranken lang.
Puh... Will ich das? Wohin damit? Aber ach, die Neugier.
Und wenn die Saison nicht immer so kurz wäre.
Und man nicht immer so lange auf die neue Saison warten müsste.

Der Keimling bleibt erst mal. Und ich mache mir Gedanken.
Vielleicht in die Hecke wachsen lassen? Über den Rasen schlängeln lassen?
Mal schauen. Schluck.
Die Früchte sind essbar, am besten in jungem Zustand.
Sie lassen sich z.B. schmoren, braten und einlegen.

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche!

Liebe Grüße

Bianca

Freitag, 15. April 2016

Hallo Frühling...,

 ... endlich, da bist du ja. Hast viel Regen im Gepäck, aber das ist schon ok so, nun kannst du endlich loswachsen.



Erdbeerbeet



Tropfnasse Kuhschelle

Lungenkraut







Ein neuer Gast zwischen der Spatzenschar (Türkentaube)








 Wer da wohl im Liguster brütet?



Ich wünsche euch einen stressfreien Freitag und wenn es soweit ist, einen guten Start ins Wochenende!

Liebe Grüße

Bianca